Cost per Mille (CPM)
Bevor ein Nutzer auf deine App-Anzeige klickt, muss er sie erst einmal sehen. Hier kommt der CPM ins Spiel. Er ist die Basis-Kennzahl für die Sichtbarkeit deiner App-Kampagnen auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder innerhalb anderer Apps (In-App Advertising).
1. Definition: Was ist CPM / TKP?
Der CPM (Cost per Mille), auf Deutsch Tausenderkontaktpreis (TKP), gibt an, wie viel es dich kostet, wenn deine Anzeige exakt 1.000 Mal auf dem Bildschirm eines Nutzers erscheint (eine sogenannte Impression). Im Gegensatz zum CPC zahlst du hier nicht für die Interaktion (den Klick), sondern rein für die Einblendung deiner Botschaft.
Bedeutung des CPM für App Marketing
Der CPM ist die entscheidende Kennzahl für Branding- und Awareness-Kampagnen. Wenn du eine neue App launchst und in kurzer Zeit eine hohe Reichweite in deiner Zielgruppe aufbauen möchtest, ist der CPM dein wichtigster Richtwert. Er zeigt dir, wie teuer der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit in deiner gewählten Nische aktuell ist.
Formel
Damit du deine Kosten im Griff hast, kannst du den CPM ganz einfach berechnen:
Beispiel: Wenn du 200 € investierst und deine App-Anzeige 50.000 Mal eingeblendet wird, liegt dein CPM bei 4,00 €.
CPM vs. CPC: Wann nutzt du was?
- CPM: Ideal für Markenbekanntheit. Du möchtest, dass viele Menschen dein App-Icon und deine Botschaft sehen.
- CPC: Ideal für Performance. Du möchtest gezielten Traffic in den App Store leiten.
- Wichtig: Ein sehr niedriger CPM bringt dir nichts, wenn die Anzeige an die falsche Zielgruppe ausgespielt wird. Qualität schlägt hier Quantität.
3 Tipps für einen besseren CPM im App Marketing
- Targeting verfeinern:
Je spitzer deine Zielgruppe im App Marketing definiert ist, desto relevanter ist die Impression – das kann den CPM zwar leicht erhöhen, verbessert aber die nachgelagerten Conversions massiv. - Kreative Vielfalt:
Wenn Nutzer deine Anzeige zu oft sehen (Ad Fatigue), sinkt die Relevanz und der CPM steigt. Tausche deine Creatives regelmäßig aus. - Platzierung wählen:
In-App-Video-Anzeigen haben oft einen höheren CPM als einfache Banner, erzielen aber meist auch eine deutlich höhere Aufmerksamkeit für deine App.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum CPM / TKP
Was beeinflusst den CPM im App Marketing am meisten?
Vor allem Angebot und Nachfrage. Zur Weihnachtszeit oder zum Black Friday steigen die CPM-Preise massiv an, da viele App-Publisher gleichzeitig um Werbeplätze buhlen.
Ist ein hoher CPM immer schlecht?
Nicht zwingend. Ein hoher CPM kann auf eine sehr kaufkräftige oder schwer erreichbare Premium-Zielgruppe hindeuten. Entscheidend ist, was am Ende “unten” rauskommt (Installationen oder In-App-Käufe).
Wie unterscheidet sich der CPM bei Apple Search Ads?
Apple Search Ads nutzt primär ein CPT-Modell (Cost per Tap), aber das Verständnis des CPM hilft dir zu verstehen, wie oft deine App in den Suchergebnissen für bestimmte Keywords überhaupt erscheint.
App Marketing Hub — Experten Tipp
Sobald du deine Sichtbarkeit über den CPM im Griff hast, ist der nächste Schritt die Optimierung deines Cost per Click (CPC)