Cost per Mil­le (CPM)

Ein­lei­tung mit Defi­ni­ti­on

CPM steht für „Cost Per Mil­le“ und beschreibt die Kos­ten für 1000 Wer­be­im­pres­sio­nen. Die­ses Abrech­nungs­mo­dell ist zen­tral in der Online­wer­bung – vor allem im App Mar­ke­ting, ASO und Nut­zerak­qui­se. Bei App-Kam­pa­gnen wie Goog­le Ads für Apps oder Apple Search Ads hilft CPM, das Bud­get zu steu­ern und Wer­be­maß­nah­men zu bewer­ten.

Das Wich­tigs­te in Kür­ze

  • CPM bezeich­net die Kos­ten für 1000 Wer­be­ein­blen­dun­gen.
  • Wird oft in Display‑, Video- und Social-Media-Wer­bung genutzt.
  • Wich­tig für Bud­get­pla­nung und Kam­pa­gnen­op­ti­mie­rung im App Mar­ke­ting.
  • Tar­ge­ting, Reich­wei­te und Wer­be­for­mat beein­flus­sen den CPM.
  • CPM unter­schei­det sich deut­lich von CPC und CPA.

Was ist CPM? Defi­ni­ti­on und Berech­nung

CPM ist ein Abrech­nungs­mo­dell in der Online­wer­bung. Bezahlt wird für die Anzahl der Impres­sio­nen. Klicks oder Aktio­nen spie­len dabei kei­ne Rol­le.

Berech­nung des CPM

So berech­net sich CPM:

CPM = (Gesamt­kos­ten der Kam­pa­gne / Anzahl der Impres­sio­nen) × 1000

Bei­spiel:

Eine App-Kam­pa­gne kos­tet 500 Euro und erzielt 200.000 Impres­sio­nen.

CPM = (500 € / 200.000) × 1000 = 2,50 €

Das heißt, 1000 Anzei­gen­im­pres­sio­nen kos­ten 2,50 Euro.

Vor­tei­le von CPM für Wer­be­trei­ben­de und Publisher

Für Wer­be­trei­ben­de

  • Kla­re Bud­get­kon­trol­le: CPM macht Wer­be­kos­ten für eine bestimm­te Reich­wei­te trans­pa­rent.
  • Gut für Bran­ding: CPM hilft, Sicht­bar­keit beim App-Launch zu sichern.
  • Mehr Down­loads: Mit geziel­tem Tar­ge­ting steigt die Con­ver­si­on Rate, was mehr Instal­la­tio­nen bringt.

Für Publisher

  • Kon­stan­te Ein­nah­men: CPM sorgt unab­hän­gig von Akti­ons­er­geb­nis­sen für Umsät­ze.
  • Ein­fa­che Ska­lie­rung: CPM lässt sich gut mit klas­si­schen Dis­play- oder Video­an­zei­gen kom­bi­nie­ren.

Ein­fluss­fak­to­ren auf den CPM-Wert

CPM schwankt je nach ver­schie­de­nen Fak­to­ren:

  • Tar­ge­ting: Je genau­er die Ziel­grup­pe, des­to teu­rer die Impres­sio­nen.
  • Reich­wei­te und Fre­quenz: Gro­ße Reich­wei­te senkt CPM; hohe Wie­der­ho­lun­gen in Nischen erhö­hen ihn.
  • Wer­be­for­mat: Vide­os und inter­ak­ti­ve Ads haben meist höhe­re CPMs als klas­si­sche Ban­ner.
  • Sai­so­na­li­tät: In Spit­zen­zei­ten wie Weih­nach­ten stei­gen CPMs durch mehr Wett­be­werb.

Im App Mar­ke­ting beein­flus­sen die­se Aspek­te auch die Aus­wahl von ASO Tools und Vor­be­rei­tun­gen.

CPM im Ver­gleich zu ande­ren Abrech­nungs­mo­del­len

CPM vs. CPC

  • CPM ver­langt je 1000 Impres­sio­nen, CPC pro Klick.
  • CPM eig­net sich bes­ser für Mar­ken­auf­bau, CPC für direk­te Nut­zer­inter­ak­ti­on.
  • Bei Apps kann CPC teu­er wer­den, wenn vie­le Klicks kei­ne Instal­la­tio­nen brin­gen.

CPM vs. CPA

  • CPA zahlt nur bei einer Akti­on (z. B. Instal­la­ti­on).
  • CPM ist weni­ger leis­tungs­ori­en­tiert, aber oft güns­ti­ger und brei­ter gestreut.
  • Mar­ken nut­zen CPM, um vor Nut­zerak­qui­se brei­te Bekannt­heit auf­zu­bau­en.

Opti­mie­rung von CPM-Kam­pa­gnen im App Mar­ke­ting

Erfolg­rei­che CPM-Kam­pa­gnen ver­bes­sern sich durch:

  • Prä­zi­se­res Tar­ge­ting: Key­word-Recher­che und Nut­zer­seg­men­tie­rung stei­gern den Erfolg.
  • Anspre­chen­de Gestal­tung: Screen­shots, Video-Pre­views und Icons nach ASO-Richt­li­ni­en ein­set­zen.
  • A/B‑Tests: Varia­tio­nen bei Screen­shots und Beschrei­bun­gen erhö­hen die Con­ver­si­on.
  • Bud­get­kon­trol­le: Schwa­che Kam­pa­gnen mit hohem CPM schnell anpas­sen, um Kos­ten zu sen­ken.

Unse­rer Erfah­rung nach wirkt auch die Loka­li­sie­rung der App stär­kend auf den CPM in inter­na­tio­na­len Märk­ten.

Häu­fi­ge Feh­ler und Miss­ver­ständ­nis­se im Umgang mit CPM

  • CPM ist kein Per­for­mance-Maß: Es zeigt nur die Kos­ten pro Impres­si­on, nicht die Kam­pa­gnen­wir­kung.
  • Zu brei­tes Tar­ge­ting: Senkt den CPM, aber oft auf Kos­ten rele­van­ter Nut­zer.
  • CPM und CPI ver­wech­seln: CPI misst die Kos­ten pro Instal­la­ti­on, CPM nur die Wer­be­ein­blen­dun­gen.
  • Ohne ASO kein Erfolg: Ohne Lis­ting-Opti­mie­rung ver­pufft oft der Wer­be­ef­fekt.
  • Pro­gram­ma­tic Adver­ti­sing: Auto­ma­ti­sche Schal­tung via DSPs wird wich­ti­ger.
  • Video- und inter­ak­ti­ve Wer­bung: Stei­gert Auf­merk­sam­keit und damit auch CPMs.
  • KI-gestütz­tes Tar­ge­ting: Redu­ziert Streu­ver­lus­te und ver­bes­sert Effi­zi­enz.
  • Daten­schutz und Track­ing: Neue­run­gen wie iOS 14+ beein­flus­sen CPM-Berech­nun­gen.

CPM in ver­schie­de­nen Wer­be­for­ma­ten

  • Dis­play-Wer­bung: Dort eta­bliert als Stan­dard­ab­rech­nung.
  • Video-Wer­bung: Beson­ders im App Mar­ke­ting wegen höhe­rer Auf­merk­sam­keit rele­vant.
  • Social Media: Face­book & Insta­gram set­zen oft CPM ein, gekop­pelt mit fei­nem Tar­ge­ting.

Ein­satz­be­reich von CPM in der Online­wer­bung all­ge­mein

CPM spielt eine gro­ße Rol­le bei:

  • Bran­ding-Kam­pa­gnen für Mar­ken­be­kannt­heit
  • App Launch Pha­sen, vor allem Pre- und Soft Launch
  • Sicht­bar­keit von App-Lis­tings durch ASO und Psy­cho­lo­gie
  • Reich­wei­ten­be­wer­tung in Goog­le Play und Apple App Store ASO

In Kom­bi­na­ti­on mit KPIs wie CPI und ROAS ist CPM wich­tig zur umfas­sen­den Beur­tei­lung.

Häu­fig gestell­te Fra­gen (FAQ)

Was bedeu­tet CPM genau?

CPM steht für „Cost Per Mil­le“ und gibt die Kos­ten für 1000 Wer­be­ein­blen­dun­gen an. Es ist eine zen­tra­le Kenn­zahl für die Pla­nung im Online-Wer­be­markt.

Wie unter­schei­det sich CPM von CPC und CPA?

CPM ver­langt je 1000 Impres­sio­nen, CPC pro Klick, CPA nur bei defi­nier­ter Akti­on wie Instal­la­ti­on.

Wie kann ich den CPM mei­ner App-Kam­pa­gnen sen­ken?

Prä­zi­ses Tar­ge­ting, krea­ti­ve Gestal­tung, A/B‑Tests und stän­di­ge Ana­ly­se hel­fen, CPM zu redu­zie­ren.

War­um ist CPM wich­tig für App Store Opti­miza­ti­on und Nut­zerak­qui­se?

CPM bestimmt die Sicht­bar­keit von App-Anzei­gen, was mehr Down­loads und eine bes­se­re ASO-Per­for­mance bringt.

  • Kontakt

  • App Marketing Hub
    Albert-Schweitzer-Straße 20
    91080 Uttenreuth

  • Telefon: +49 9131 9430090
    E-Mail: team@appmarketinghub.de