Cost per Tap (CPT)

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Wenn du im App Store Wer­bung schal­test, begeg­net dir der Begriff CPT. Auch wenn er zunächst exo­tisch klingt, ver­birgt sich dahin­ter ein Prin­zip, das du viel­leicht schon aus ande­ren Mar­ke­ting-Kanä­len kennst – aller­dings mit einem spe­zi­fi­schen Fokus auf das mobi­le Öko­sys­tem von Apple.

Defi­ni­ti­on

Der CPT (Cost per Tap), zu Deutsch Kos­ten pro Tipp, ist das offi­zi­el­le Abrech­nungs­mo­dell von Apple Search Ads. Es beschreibt den Betrag, den du an Apple zahlst, wenn ein Nut­zer im App Store auf dei­ne Anzei­ge tippt.

Wäh­rend ande­re Platt­for­men wie Goog­le und Meta oft den Begriff CPC (Cost per Click) ver­wen­den, nutzt Apple den Begriff „Tap“, um die phy­si­sche Inter­ak­ti­on auf Touch-Dis­plays prä­zi­se zu benen­nen.

War­um CPT und nicht CPC?

Hier zeigt sich ein wich­ti­ger Unter­schied in der Fach­spra­che: Obwohl Nut­zer auf mobi­len End­ge­rä­ten bei allen Wer­be­netz­wer­ken (wie auch Goog­le Ads oder Meta) tech­nisch gese­hen „tip­pen“, ist CPT der offi­zi­el­le Fach­be­griff, den exklu­siv Apple Search Ads ver­wen­det.

Wäh­rend Goog­le auch bei App-Kam­pa­gnen wei­ter­hin von CPC spricht, unter­streicht Apple mit dem „Tap“ die rei­ne Mobi­le-First-Natur des App Stores. Für dich als Mar­keter bedeu­tet das: In Apple-Dash­boards suchst du nach dem CPT, bei Goog­le nach dem CPC – gemeint ist jedoch die­sel­be Metrik.

Bedeu­tung des CPT im App Mar­ke­ting

Im Gegen­satz zum klas­si­schen Web-Mar­ke­ting, wo ein Klick oft direkt zum Kauf führt, ist der CPT bei Apple Search Ads das Tor zu dei­ner Pro­dukt­sei­te im App Store.

  • Direk­tes Feed­back:
    Der CPT zeigt dir sofort, wie teu­er der Wett­be­werb um die Auf­merk­sam­keit für bestimm­te Such­be­grif­fe (Key­words) ist.
  • Hoher Nut­zer-Intent:
    Da Nut­zer im App Store aktiv nach Lösun­gen suchen, hat ein Tap hier oft einen deut­lich höhe­ren Wert als ein Klick auf ein Ban­ner in sozia­len Netz­wer­ken.
  • Opti­mie­rungs­grund­la­ge:
    Ein nied­ri­ger CPT bei gleich­zei­tig hoher Rele­vanz ist das Fun­da­ment für eine pro­fi­ta­ble Ska­lie­rung dei­ner Apple Search Ads.

For­mel

Die Berech­nung ist denk­bar ein­fach und hilft dir, die Effi­zi­enz dei­ner Gebo­te zu kon­trol­lie­ren:

$$ \text{CPT} = \frac{\text{Gesamtkosten der Kampagne}}{\text{Anzahl der Taps}} $$


Bei­spiel:
Inves­tierst du 300 € in eine Apple Search Ads Kam­pa­gne und gene­rierst damit 600 Taps, liegt dein CPT bei genau 0,50 €.

3 Tipps für einen bes­se­ren CPT im App Store

  • Rele­vanz schlägt Gebot:
    Apple belohnt Anzei­gen, die per­fekt zur Such­an­fra­ge pas­sen. Je höher dei­ne Rele­vanz, des­to nied­ri­ger kann dein CPT aus­fal­len.
  • Key­word-Stra­te­gie:
    Nut­ze „Exact Match“-Keywords, um nur für Suchen zu bezah­len, die wirk­lich zu dei­ner App pas­sen.
  • Crea­ti­ve Sets:
    Tes­te ver­schie­de­ne Screen­shots. Eine höhe­re Tap-Rate signa­li­siert dem Sys­tem Qua­li­tät, was lang­fris­tig zu güns­ti­ge­ren Prei­sen füh­ren kann.

FAQ: Häu­fig gestell­te Fra­gen zum CPT

Zah­le ich beim CPT für den Down­load mei­ner App?

Nein. Du zahlst für das Inter­es­se (den Tap), der den Nut­zer auf dei­ne Pro­dukt­sei­te führt. Der eigent­li­che Down­load wird über den CPI oder CPA gemes­sen.

Ist der CPT bei Apple Search Ads ein Fest­preis?

Nein, es han­delt sich um ein Auk­ti­ons­mo­dell. Du zahlst immer nur so viel, wie nötig ist, um den nächs­ten Wett­be­wer­ber zu über­bie­ten.

War­um ist mein CPT bei Apple oft höher als mein CPC bei Goog­le?

Das liegt oft am „High Intent“. Nut­zer im App Store wol­len jetzt eine App laden. Die­se hohe Kauf­ab­sicht macht die Wer­be­plät­ze sehr wert­voll.

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